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Damit sich der Stubentiger wohlfühlt.....

Vor allem Katzen , die sich ausschließlich in der Wohnung aufhalten , brauchen ein bißchen mehr als Freßplatz und Katzenklo.

Sie fühlen sich einfach wohler , wenn Sie Ihre Wohnung den Katzenbedürfnissen anpassen.

Katzen ziehen sich gerne einmal zurück , z.B. unter das Sofa , unter`s Bett oder auch unter den Schrank .

Falls Ihre Katze Letzteres macht ,  Vorsicht!  Ganz schnell haben Sie das Tier aus Versehen eingesperrt .

Alternative : ein großer Karton als Katzenhäuschen.

Warm , sonnig , schöner Ausblick - das mögen nicht nur Menschen . Die Fensterbank wird schnell zum Lieblingsplatz der Katze , wenn dort Platz ist . Die Fenster sollten Sie allerdings nie gekippt lassen , wenn Sie die Katze in der Wohnung allein lassen . Sie könnte versuchen , durch den engen Spalt zu schlüpfen und hängen bleiben , sich dabei verletzen oder schlimmstenfalls zu Tode kommen.

Ein gesicherter Balkon , falls vorhanden , ist das A und O . Anders als das Sprichwort behauptet - haben Katzen keine sieben Leben , und sie fallen auch nicht immer auf die Füße . Beim Sturz vom Balkon oder aus der Loggia kam schon so manche Samtpfote ums Leben . Spezielle Schutznetze gibt es im Zoohandel . (Mieter sollten die Montage mit dem Vermieter absprechen).

Damit der Alltag in der Wohnung spannend bleibt , braucht die Katze eine Beschäftigung . Mit Allem  was rollt , wecken Sie ihr Interesse . Alles Neue ist aufregend . Das kann auch ein zusammengeknülltes Stück Papier sein.

Klettern liegt Katzen im Blut , und von einem erhöhten Punkt aus beobachten sie die Umgebung besonders gerne . Deshalb sollte es einen Schrank oder ein Regal in der Wohnung geben , auf den die Katze klettern darf.

Krallen schärfen muß sein . Ideal ist ein Kratzbaum . Haben Sie dafür keinen Platz , tut es auch ein altes Stück Teppich , das an die Wand genagelt wird , oder ein Brett , das mit Sisal überzogen ist . (gibt`s im Zoohandel)

Katzen lassen Haare ,und die kann man von Kacheln , Laminat , Parkett und anderen glatten Oberflächen leichter entfernen als von Teppichböden.

Zimmerpflanzen sollte man tunlichst vermeiden . Die meisten sind hochgiftig für Katzen . Alternativ kann man sich Küchenkräuter aufstellen.

Noch ein Wort zur Einzelhaltung !!!! Hat man Sie als Kind in einen Raum gesperrt und über Stunden allein gelassen ???? Oder machen Sie es mit Ihren Kindern ??? Allein auf den Gedanken kommt man gar nicht . Aber wer verschwendet einen Gedanken daran , das auch die Katze sich einsam und alleine fühlt , wenn niemand für sie da ist . Wenn Sie am Abend von der Arbeit kommen , Ihre Vorhänge in Fetzen vorfinden , Ihre "Nippes" in Scherben liegen , oder der Inhalt Ihres Mülleimers in der Wohnung verstreut liegt , dann wundern Sie sich nicht , denn Ihre Katze hatte Langeweile !!!

Sie fühlte sich alleine und suchte Zerstreuung.

Mein Tip : Wenn Sie nicht immer da sein können , Ihrem Tier aber wirklich etwas Gutes tun wollen , dann halten Sie zwei Katzen . Bei zwei Katzen kommt kein Gefühl von Einsamkeit auf , sie haben immer den Artgenossen zum Kuscheln, wenn der Mensch nicht da ist . Sie beschäftigen sich und spielen miteinander , ohne das Ihre Wohnung anschließend wie ein Schlachtfeld aussieht . Und ganz wichtig :  das Sozialverhalten bei einem Katzenpaar ist viel ausgeprägter als bei einem Einzeltier!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und lange glückliche Jahre mit Ihren Katzen.

Silvia Mohr

 

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